Stiftung

INI-GraphicsNet Stiftung
und
INI-Graphics Investment GmbH

 

Die INI-GraphicsNet Stiftung ist eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Darmstadt. Zweck der Stiftung ist es, die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Graphischen Datenverarbeitung (Informationsverarbeitung) zu fördern, in dem sie den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen aus dem INI-GraphicsNet (TUD GRIS, ZGDV, Fraunhofer IGD, CCG, CRCG; CAMTech) zweckgebundene Stiftungsmittel zuwendet, die von diesen ausschließlich zur Realisierung gemeinnütziger Projekte verwandt werden dürfen. Dies bedeutet im einzelnen die Verwendung der Stiftungsmittel für

  • Projektförderung bei den Instituten des INI-GraphicsNet,
  • Stabilität (gegenüber Leitungsänderungen sowie gegenüber politischen Änderungen),
  • Kontinuität (harmonische Weiterentwicklung wechselseitiger Funktionen),
  • Synergien (Nutzung internationaler Kosten- und Marktstrukturen zum Vorteil der Institutionen),
  • Konsolidierung (ständiger Dialog und Absprache entwickeln Synergien wirkungsvoll weiter),
  • Wahrnehmung übergreifender Aufgaben, Beschaffung von Finanzmitteln z. B. Marketing- und Promotion-Maßnahmen, Förderung von Softwarereuse der Einrichtungen sowie
  • Erhöhung der volkswirtschaftlichen Innovationswirkung bei gleichem Ressourceneinsatz.

Über die Vergabe der Stiftungsmittel entscheidet der aus fünf Mitgliedern bestehende Vorstand nach Maßgabe der vom Stiftungsbeirat vorgegebenen Programme. Weiteres Organ der Stiftung ist neben Stiftungsvorstand und Stiftungsbeirat das Kuratorium, in dem unter anderem die Forschungseinrichtungen des INI-GraphicsNet als Stiftungsmitglieder und Vertreter des Forums der Ehemaligen Mitarbeiter (INI-Graphics-Alumni Forum) vertreten sind.

Die Stiftung wird zunächst mit einem Barvermögen in Höhe von 374.000 DM ausgestattet. Die Mitgliedseinrichtungen geben der Stiftung jährlich wiederkehrende Aufträge in Höhe von 1% ihrer Jahresbudgets. Diese Mittel werden zum Teil zum weiteren Aufbau des Stiftungsvermögens als auch zur direkten Realisierung des Stiftungszweckes verwendet. Sowohl der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Prof. Dr.-Ing. J. L. Encarnacao, als auch die beiden Geschäftsführer, Wolfgang Kniejski und Dr. Joachim Rix, werden die ersten vier Jahre ehrenamtlich tätig sein. Durch diese Konstruktion wird kontinuierlich Stiftungsvermögen aufgebaut.

Am 17. Juni 1999 wurde zwischen der T-Telematik Venture Holding GmbH (T-Venture), einer 100%igen Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, sowie der Fraunhofer-Gesellschaft für ihr Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) und dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) in Darmstadt eine Grundlagenvereinbarung zur privatwirtschaftlichen Flankierung der Aktivitäten aller kooperierenden Institutionen im internationalen Netzwerk der Institute der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) unterzeichnet.

Während die Stiftung vor allem die Koordinierung der beteiligten Institute übernimmt, finanziert und unterstützt die INI-Graphics Investment GmbH die Firmengründungen sowie die Vermarktung von Technologien, Schutzrechten und Know-how der angeschlossenen Institute. Das Unternehmen ist mit einem Stammkapital von zunächst 100.000 Mark ausgestattet. Gesellschafter sind T-Venture, die INI-GraphicsNet Stiftung und eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft, die von den Führungskräften der Institute des INI-GraphicsNet als INI-Graphics Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts mit Haftungsbeschränkung (INI-GbR) mit einem Kapital von 86 TDM gegründet wurde.

Für die Finanzierung der Aktivitäten der INI-Graphics Investment GmbH hält T-Venture insgesamt 10 Millionen Mark bereit. Sowohl T-Venture als auch die Institute der INI-GraphicsNet-Stiftung haben die Möglichkeit, sich neben den bereitgestellten Mitteln aus dem Sonderfonds auch zusätzlich an den neu gegründeten Gesellschaften direkt zu beteiligen.

Die privatwirtschaftliche Flankierung der Verwertung von wissenschaftlichem Know-how ist von enormer Bedeutung, wenn es darum geht, durch diese Art der Förderung der Innovationsfreude neue Märkte und Finanzierungspotentiale zu erschließen.
 


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